Öffentliche Veranstaltungen

Science Slam

Geballte Wissenschaft in 10 Minuten, verpackt in spannenden und anschaulichen Vorträgen: Das gibt es beim Science Slam! Ob PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente zur Veranschaulichung des Themas: Jegliche Hilfsmittel sind erlaubt! Die kurzweiligen Vorträge bieten auch fachfremden Zuhörern die Möglichkeit, sich von der Begeisterung der Slammer für ihr Projekt anstecken zu lassen. Auch wenn die Forschung hier im Mittelpunkt steht, spielt der wissenschaftliche Wert des Vortrages eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, das Thema unterhaltsam aufzubereiten, und dem Publikum zu zeigen, welchen Projekten sich Wissenschaftler in ihren Labors und Bibliotheken widmen. Ziel ist es, mit wissenschaftlichen Themen Kopf und Herz der Zuschauer zu erreichen, denn das Publikum bildet die Jury und wählt den Sieger des Abends.

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Lehrer-Schüler-Veranstaltung

Diese Veranstaltung richtet sich an Schulklassen ab Klassenstufe 8. Nach einem kurzen einführenden Vortrag durch einen Experten soll der Großteil der Veranstaltung der Beantwortung von Fragen der Schüler und Lehrer dienen. Schulklassen werden gebeten, sich bis 15. März 2019 beim Kongresssekretariat anzumelden und Fragen/Wünsche zum Thema einzureichen. In den insgesamt drei Lehrer-Schüler-Veranstaltungen sollen die Themenbereiche Sucht und Suchtprävention, selbstverletzendes Verhalten sowie Gewalt und Gewaltprävention behandelt werden. Im Bereich selbstverletzendes Verhalten können folgende Fragen gemeinsam mit den Schülern und Lehrern beantwortet werden: Was ist selbstverletzendes Verhalten? Wie häufig ist selbstverletzendes Verhalten? Warum verletzten sich Menschen selbst? Wie kann man Freunden helfen, die sich selbst verletzen? Wie soll man in der Schule mit selbstverletzendem Verhalten umgehen? Bedeutet Selbstverletzung gleich Suizidalität?

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Lesung und Diskussionsrunde mit Professor Stephen P. Hinshaw

Wenn ein Elternteil psychisch krank ist leiden häufig auch die Kinder mit – vor allem dann, wenn sie über die Ursache im Unklaren gelassen werden. So hat es der amerikanische Kinder- und Jugendpsychologe Stephen P. Hinshaw erlebt. Sein Vater litt seit seiner Jugend an wiederkehrenden manischen Episoden mit psychotischen Symptomen und verschwand ohne Vorwarnung oder Erklärung für die Kinder oft für Wochen oder Monate im Krankenhaus. „Niemand hat jemals davor, während oder danach gesprochen. Ich wusste nicht, ob er tot oder lebendig war. Und dann war er eines Tages zurück, als wäre nichts passiert“ erinnert sich der Autor in seinem Buch „Another Kind of Madness“, das im April auf Deutsch erscheint („Eine andere Art von Wahnsinn“. Köln: Psychiatrie-Verlag 2019).

Unterstützt wurde die Veröffentlichung in Deutschland von mehreren Fachverbänden und Einrichtungen* – und das hat einen guten Grund, wie Prof. Tobias Banaschewski, Präsident der DGKJP, betont: „Another Kind of Madness“ ist ein nachdrückliches Plädoyer für eine offene Kommunikation, die Überwindung von Scham und Selbststigmatisierung, die mit psychischen Erkrankungen einhergehen, und die gesellschaftliche Entstigmatisierung der Betroffenen und ihrer Familien.“ Das Buch sei „unbedingt lesenswert, nicht nur für Fachleute, sondern auch für Betroffene und ihre Familienangehörigen“.

Die deutsche Übersetzung wird im Rahmen des Kongresses erstmals vorgestellt. Der Dirigent und Sohn britischer Eltern David Marlow wird aus dem Buch lesen und das anschließende Gespräch mit Stephen P. Hinshaw übersetzen. Allerdings ist er mehr als nur ein Dolmetscher: Marlow hat eigene Erfahrungen als Kind einer bipolar erkrankten Mutter.

*Unterstützer: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm und der Verein „Dazugehören“.

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