Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie

21. März 2017 // 10:00 – 18:00 Uhr // Zeughaus Ulm

Vor dem eigentlichen Kongressbeginn des XXXV. DGKJP Kongresses findet am 21. März 2017 das im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende „Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie“ statt.

Das Curriculum richtet sich an alle, die sich vertieft mit psychopharmakologischen Behandlungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie auseinandersetzen wollen. Dabei wird diesmal das Thema „Arzneimittelsicherheit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ im Zentrum stehen.

Das Curriculum wird vom Dreiländerinstitut Familie Jugend Gesellschaft Recht (www.3li.ch) betreut und unabhängig und frei von der Unterstützung durch die pharmazeutische Industrie organisiert. Deshalb erheben wir zur Deckung der Veranstaltungskosten einen Beitrag von EUR 80 (nicht in der Kongressgebühr inkludiert). Die Veranstaltung wird unabhängig vom DGKJP Kongress organisiert und betreut. Nutzen Sie die Gelegenheit, beide Veranstaltungen wahrzunehmen.

Weitere  Informationen  und  einen  Anmeldebogen  finden Sie auf der Homepage der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm (http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatriepsychotherapie/home/aktuelles/veranstaltungen.html) oder auf der Homepage des Dreiländerinstituts (www.3li.ch).


Ein neues bindungsorientiertes psychotherapeutisches Modul zur Förderung der Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern: Entwicklungspsychologische Beratung und Therapie für Familien mit Kindern von 4 bis 10 Jahren (EBT4-10)

21. März 2017 // 13.00 bis 18.00 Uhr // Zeughaus Ulm

Referentinnen:

  • Prof. Dr. Ute Ziegenhain
  • Prof. Dr. Gabriele Gloger-Tippelt
  • Dr. Yonca Izat
  • Dr. Anne Katrin Künster
  • Bettine Riess
  • Uta Klopfer
  • Carolin Bestle
  • Julia Weber
  • Annabel Zwönitzer

Abstract:

Im Rahmen des Workshops wird ein neues psychotherapeutisches Modul zur Förderung der Eltern-Kind-Beziehung vorgestellt. Das bindungsbasierte Vorgehen ist störungsübergreifend für Familien mit Kindern im Vor- und Grundschulalter einsetzbar. Zentrale Bestandteile der Diagnostik und Intervention sind das Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung (GEV-B) sowie die EBT4-10 Interaktionsskala. Die Interventionsmethode des Kernmoduls beruht auf einem systematischen Videofeedback kurzer Sequenzen aus beiden Verfahren. Ziel ist es, die primären Bezugspersonen für die kindliche Erlebnisperspektive zu sensibilisieren und ihre Mentalisierungsfähigkeit zu fördern. Über die Verbesserung der Beziehungsqualität wird eine über die übliche Behandlung hinausgehende Symptomreduktion angestrebt. Die praktische Anwendung der EBT4-10 wird anhand von Fallbeispielen mit Videos illustriert. EBT4-10 eignet sich für alle, die mit psychisch belasteten Kindern in der Praxis arbeiten, sowohl beraterisch, therapeutisch als auch klinisch-psychiatrisch.
 
Teilnahme: kostenfrei
Teilnehmerzahl: max. 60
Anmeldung: per Email an Forschungshaus.KJP@uniklinik-ulm.de