Presseinformationen

Der XXXV. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) findet dieses Jahr zum ersten Mal in Ulm statt. Thematische Schwerpunkte sind u.a. Inklusion und Teilhabe, Trauma und Traumafolgen sowie die Betreuung von minderjährigen Flüchtlingen. Hier ein paar Highlights des Kongressprogramms:

Prof. Martin Teicher (Harvard University) ist einer der herausragenden Traumaforscher weltweit. Er wird zwei Keynotes auf dem Kongress halten. Die Präsidentin des Deutschen Familiengerichtstags, Dr. Isabell Götz, wird die Frage der Elternrechte und die Frage von Zwang in der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung thematisieren. Prof. Paul Plener, Inhaber des ersten deutschen Lehrstuhls für Trauma- und Notfall-Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, umreißt in seiner Keynote die Herausforderungen in der Akut- und Notfallbehandlung. Der Samstag schließlich widmet sich umfänglich einem hoch aktuellen Thema: Gemeinsam mit UNICEF bieten wir hier einen Schwerpunkt zum Thema „Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge“.

Freuen Sie sich außerdem auf kontroverse Debatten, spannende Vorträge und ein umfangreiches wissenschaftliches Programm.


Infos für Pressevertreter

Vollständiges Programm: www.dgkjp-kongress.de
Presse-Registrierung: vor Ort
Aktuelle Informationen und Links: Facebook und Twitter (@dgkjp2017)
Audio-Interviews: Soundcloud
Videos: Youtube
Tagungsort: Google Maps

Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an Dana Hoffmann.


Pressemitteilungen

Mehr Unterstützung für geflüchtete Kinder und Jugendliche

XXXV. DGKJP-Kongress in Ulm endet mit öffentlichem „UNICEF-Tag“
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„UNICEF Globaler Report…“:

Entwurzelt
Erster globaler UNICEF-Report zu Flucht und Migration von Kindern - Zusammenfassung zentraler Ergebnisse
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„UNICEF-FlükiStudie“:

Kindheit im Wartezustand
Studie zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland
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Die politische Dimension der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie

Die DGKJP fordert strukturelle Forschungsförderung // Fach leidet unter Nachwuchsproblem // Geschichtsprojekt zur Gründung der Fachgesellschaft betont Verantwortung gegenüber Flüchtlingen
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Wissenschaftler mit Hermann-Emminghaus-Preis geehrt

Nachwuchswissenschaftler aus Mannheim und des Ulm erhalten Auszeichnung für ihre wissenschaftlichen Arbeiten.
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Kongresseröffnung am 22. März 2017

Dazugehören! Bessere Teilhabe für traumatisierte und psychisch belastete Kinder und Jugendliche // XXXV. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Ulm eröffnet.
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Olweus-Programm in Heidelberg

An der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Heidelberg wird ein Programm zur Reduktion von Mobbing und zur Verbesserung des Klassenklimas nach slandinavischem Vorbild für die deutschen Verhältnisse angepasst und verbreitet.
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Stellungnahme der DGKJP zum Entwurf zur SGB VIII-Reform

Die schulpolitische Debatte um Inklusion wird wegen der föderalen Zuständigkeit im Bildungswesen in jedem Bundesland unterschiedlich geführt. Bislang waren die Hilfen zur Teilhabe, sogenannte „Eingliederungshilfen“, bundeseinheitlich geregelt. Nach einem jüngst öffentlich gewordenen Gesetzentwurf des Bundesfamilienministeriums drohe auch hier ein Flickenteppich von unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern, befürchtet die DGKJP.
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Prof. Joest Martinius erhält Heinrich-Hoffmann-Medaille der DGKJP

Der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Joest Martinius ist am 23. März 2017 im Rahmen des XXXV. DGKJP-Kongresses mit der Heinrich-Hoffmann-Medaille geehrt worden. Die Gesellschaft würdigte damit Martinius' Engagement um die öffentliche Reputation des Faches und seine besonderen Verdienste um das hilfsbedürftige Kind.
Laudatio
Pressemitteilung
Video

Ulm – Traumaforschung im Fokus

Eine Übersicht der Einrichtungen, die sich am Traumaforschungsstandort Ulm mit dem Thema befassen.
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Pressekonferenz: „Kindesmissbrauch und die Spätfolgen“ am 16.3.2017

Studie zu Misshandlung, Vernachlässigung, sexuellem Missbrauch und den Folgen - Keine Entwarnung bei sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen. Zusammenfassung der Ergebnisse der aktuellen Studie zum Thema Kindesmissbrauch der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie in Ulm (2016)
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Expertise „Häufigkeitsangaben zum sexuellen Missbrauch – Internationale Einordnung, Bewertung der Kenntnislage in Deutschland, Beschreibung des Entwicklungsbedarfs“ (Stand: 22.02.2016)

Expertise zu Häufigkeitsangaben von sexuellem Missbrauch, in Auftrag gegeben vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des Sexuellen Kindesmissbrauchs (Stand 2016)
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Child Trauma Questionnaire (CTQ)

Ein Überblick über das für die Studie verwendete „Child Trauma Questionnaire“ mit Fragenkatalog.
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Auswirkungen von Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung im Kindesalter auf die psychische und physische Gesundheit im Erwachsenenalter

Ein Review zum Thema Auswirkungen von Missbrauch im Kindesalter auf die Gesundheit im Erwachsenenalter, erschienen in der Zeitschrift „Nervenheilkunde“ (2017)
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